Frühjahrsempfang 2008
Frühjahrsempfang der CDU-Ortsunion Dortmund-Asseln vom 20.04.2008 war ein voller Erfolg!
Der diesjährige Frühjahrsempfang war, nach zweijähriger Pause, wieder ein voller Erfolg. Ulf Katler, Vorsitzender der Ortsunion, konnte zahlreiche Mandatsträger aus Rat und Bezirksvertretung, Gewerbetreibende sowie Verbandsvertreter und Mitglieder der Ortsunion am Sonntagmorgen im Gasthaus Suberg begrüßen. Als Ehrengast hieß Herr Katler den Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW Oliver Wittke, MdL willkommen. Die Ortsunion hatte einen umfangreichen Fragenkatalog an den Minister vorbereitet. Neben diesen Fragen, war der Minister auch ein willkommener Ansprechpartner für die anwesenden Gäste. Das Interview mit dem Minister wurde durch die Pressebeauftragte der Ortsunion, Frau Babette Andresen, souverän und charmant geführt, so dass Oliver Wittke keine Antwort schuldig blieb.
Der Dialog mit dem Minister, gab Aufschluss zu den baulichen Maßnahmen rund um Asseln. Als Topthemen standen die Abschlussarbeiten des Umbaus des Asselner Hellwegs, der Weiterbau der OWIIIa, sowie die Untertunnelung der B1 auf dem Fragenkatalog.
Allein für den Ausbau der Gleise auf dem Asselner Hellweg, sowie die neuen Niederflurbahnen flossen rund 18 Mio. € Fördermittel der Landesregierung. „Nach Fertigstellung der Gleis- und Ausbauarbeiten am Asselner Hellweg ist nun die Kommunalpolitik gefragt, was die Attraktivitätssteigerung im Gewerbe betrifft. Die Gewerbetreibenden sollen ruhig mit den Vertretern der Kommunalpolitik den Dialog suchen", so Wittke. Auch die Prüfung für den Weiterbau der OWIIIa schreitet voran. Aufgrund des Widerstandes von Seiten der Natur- und Umweltschützer trägt dieses Projekt zahlreiche Prüfverfahren mit sich, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Minister übt hierzu Kritik und verweist darauf, dass man sich der Verkehrsinfrastruktur anpassen muss und gerade diese Ausbaumaßnahmen zügig planen und verwirklichen muss. Hierzu prognostiziert Oliver Wittke einen Anstieg des PKW-Verkehrs in den nächsten Jahren um ca. 30 % und sogar um rund 60 % des Güterverkehrs. Aus diesem Grund sollen die Ausbauarbeiten zügig beginnen, um den jetzt neugestalteten Asselner Ortskern in Zukunft entlasten zu können. Dabei schließt er nicht aus, zu Prüfen, ob auf der geplanten 9km langen Ausbaustrecke Kreisverkehre einzubeziehen, die den Verkehrsfluss gleichmäßig fließend steuern. Allerdings, so verweist der Verkehrsminister, sei dies nur bei mindestens zwei gleich stark frequentierenden Straßen, die aufeinander treffen, sinnvoll einen Kreisverkehr zu installieren, und bezog sich dabei auf die Frage, ob Kreisverkehre nicht sinnvoller als Ampelanlagen wären. Bezüglich der Verkehrsentwicklung, verwies Herr Wittke noch auf die angesprochenen aktuellen Diskussionen rund um die Umweltzonen im Ruhrgebiet und besonders in Dortmund. Er erklärte dabei nicht nur die einzelnen Umweltzonen, sondern sie zu kompensiert zu betrachten und zu bewerten. „Das Ruhrgebiet ist mit seiner Verkehrsdichte und seiner Industrie, die meistbelastete Fläche und hier sind solche Umweltzonen durchaus zu begrüßen!" , so der Minister. „Eine punktuelle Einrichtung basiert dabei aus einer Mischung aus tatsächlichen Werten und Prognosen, die von Landesseite aus berechnet wurden." Das Ziel dabei sei die Werte dauerhaft um ca. 2-3% zu senken. Allerdings stimmte er der Kritik zu, dass derzeit ausbleibende Kontrollen in den einzelnen Umweltzonen, diese als unglaubwürdig erscheinen lassen. Jedoch verwies Herr Wittke dabei darauf, dass auch diese nun bereits in einigen Städten durchgeführt werden und „ein umweltbewusstes Umdenken des Einzelnen spürbar wird und der Trend zum umweltbewussten Auto geht".
Zum baldigen Mammutprojekt -Untertunnelung der B1- ließ der Minister für Verkehr und Bauen verlauten, dass eine solche Baumaßnahme Problematiken für die umliegenden Stadtbezirke und den derzeitigen Verkehr mit sich trägt. Allerdings werden diese Ausbauarbeiten, ähnlich wie die der Schnettkerbrücke in 6-Tage-Schichten und hauptsächlich in der Nacht angegangen. Zudem werden die einzelnen Baufirmen mit Zuschüssen und Strafen, je nach Schnelligkeit angespornt, um die Betroffenen mit einer zügigen Fertigstellung zu erfreuen.




