Landtag 2008

Landtag2008-2CDU Dortmund-Asseln und weitere Mitglieder zu Gast im Düsseldorfer Landtag

Auf Initiative der neuen Vorsitzenden der Asselner Ortsunion, Babette Andresen, haben Mitglieder der Ortsunion Asseln und der umliegenden Ortsunionen die Chance genutzt dem Ruf des Ministers für Bauen und Verkehr Oliver Wittke, zu einem Besuch des Düsseldorfer Landtags zu folgen.   Nach einer ausgiebigen Einführung und dem einstündigen Verfolgen der Plenarsitzung konnten die teilnehmenden Mitglieder die Chance nutzen dem Minister für Bauen und Verkehr persönlich Fragen zur aktuellen Landespolitik stellen. Themen, wie der  Ausbau der OWIIIa/L663n Richtung Unna, der nach dem Abschluss des Linienbestimmungsverfahrens und der Planfeststellung im Jahr 2012 beginnen könnte, waren bei der Ortsunion Asseln von großer Bedeutung. Deutlich äußerte sich auch der Minister zum viel debattierten Thema „Flughafenausbau". „Eine Beteiligung an den Kosten zum Ausbau eines solchen gehört nicht zum Aufgabengebiet der Landespolitik. Das haben wir in der Vergangenheit so gehandhabt, und so wird es auch in Zukunft bleiben!", so Wittke. Hiermit traf Oliver Wittke insbesondere auch den Nerv der aus dem Stadtbezirk Aplerbeck mitgereisten. Ein viel wichtigeres Thema sei der realistische Umbau des Dortmunder Bahnhofs, so Wittke. „Nachdem sich die Dortmunder Kommunalpolitiker endlich von 3Do und UFO verabschiedet haben sind bis dahin viel Zeit und schlimmer, viele Gelder für utopische Projekte verschwendet worden". Mittlerweile stehen dadurch die Bahnhöfe in Essen und Gelsenkirchen  noch vor dem Dortmunder Bahnhof  auf der Agenda und werden in gut funktionierende Bahnhöfe saniert. Wittke versprach jedoch, dass der Dortmunder Hauptbahnhof alsbald, aus Landesmitteln und DB finanziert, wesentlich kostengünstiger und praktischer zu einem „funktionierenden und ansehnlichen Bahnhof" umgebaut werden soll. „Dortmund ist der zweitgrößte Knotenpunkt neben Köln der DB", das sollte auch so bleiben, jedoch gelingt dies nur, wenn es auch technisch funktioniert; da nützen zahlreiche Einkaufzentren reichlich wenig". Nach der einstündigen Diskussion nutzten die Teilnehmer noch die Gelegenheit und ließen bei dem einen oder anderen kühlen Alt in der hiesigen Altstadt den informationsreichen Tag ausklingen und fuhren mit dem Zug zum „noch alten Dortmunder Hauptbahnhof" zurück. Vorsitzende Babette Andresen zog ein positives Fazit: „Mein besonderer Dank für diesen ereignisreichen Tag gilt vor allem dem Minister, der sich extra für uns die Zeit genommen hat und auch den Teilnehmern, die so zahlreich meiner Einladung gefolgt sind. Es hat uns allen sehr gut gefallen. Das nächste Projekt haben wir uns auch schon überlegt und sind bereits dabei es zu planen! Einige Anregungen für die Arbeit vor Ort konnte ich aus Düsseldorf mitnehmen."

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